Stromanbieter sorgenfrei wechseln

Wechsel des Stromanbieters: darauf kommt es an

Seitdem Ende der 1990er Jahre der Strommarkt in Deutschland liberalisiert wurde, haben die Kunden freie Auswahl darin, woher sie ihren Strom beziehen. Viele gute Gründe sprechen für zahlreiche Kunden dafür, den Anbieter zu wechseln. Eines der wichtigsten Kriterien ist der Strompreis, denn zum Jahreswechsel erwartet so manchen Stromkunden eine böse Überraschung, wenn er die neuen Preise für Strom erfährt. Ökologische Kriterien sind für andere Kunden der ausschlaggebende Grund für einen Wechsel. Folgende Kriterien sind wichtig: [Read more...]

Wir brauchen Strom

Im Prinzip ist sich jeder darüber im Klaren, dass Strom oder elektrische Energie zu den Grundbedürfnissen der Menschen gehört. Heutzutage mehr denn je. Aber woher kommt denn der Strom? Wir können Strom aus Gas, aus Erdöl, aus Wasser, aus Wind und aus der Sonne gewinnen. Und dann gibt es noch den Atomstrom. Manche dieser Stromquellen sind umweltfreundlich, manche werden in den nächsten vielleicht hundert Jahren nicht mehr zur Verfügung stehen, und einige können gefährlich werden. Wir als einzelner Mensch haben nur die Möglichkeit, diesen Verbrauch und somit auch die Herstellung des Stromes über unser Verhalten im Umgang mit dem Strom zu beeinflussen.

Die Entscheidung

Ausstieg aus der Kernenergie ist das Wort der Zeit. Das Erdbeben in Fukushima hat uns das Fürchten gelehrt. Um es mir einem Zitat zu verbinden, wo rohe Kräfte sinnlos walten. Die Natur macht uns schon ab und dann einen Strich durch die Rechnung, und fordert ihren Tribut. Fazit dieser Katastrophe, die Atomkraftwerke müssen weg. Aber ist das die Lösung? In Deutschland sind nun ein paar AKWs abgeschaltet worden. Das ist einerseits sehr vernünftig. Das umliegende Ausland hingegen baut neue AKWs. Wo liegt denn da der Sinn? Unsere Technik und das Know How liegen brach, und wir müssen dann, weil eben nicht ausreichend Strom produziert wird, unseren Strom aus dem Ausland kaufen, das ist dann auch Atomstrom. Politische Bedenken sind hier nicht eingerechnet. Zudem kommt noch, das auch abgeschaltete AKWs sehr hohe Kosten verursachen. Die kann man nicht einfach zuschließen, die müssen auf viele Jahre hinaus gewartet und technisch überwacht werden. Das verschlingt Riesensummen.
Eine bessere Verwendung für dieses Geld wäre die Investition in die sogenannten erneuerbaren Energien. Auf diesem Sektor gibt es noch eine Menge zu erforschen und zu erfinden um es letztlich auch nutzen zu können. Die Möglichkeiten dazu haben wir, sie müssen nur voll ausgeschöpft werden.

Bildquelle: © Stephanie Hahn

Wind, Wasser und Sonne

Genau das wäre die ideale Kombination. Und alles ist vorhanden, nicht immer und auch nicht überall. Aber der Einsatz sogenannter erneuerbarer Energien muss gefördert und letztlich auch gefordert werden. Von jedem von uns. Und egal auf welchem Kontinent. In Der Wüste gibt es kein Wasser, aber ausreichend Sonne. Also wäre es doch sinnvoll hier viele Photovoltaik-Anlagen zu bauen, aber nicht nur für einen Teil der Bevölkerung, sondern für alle. Gerade zur Aufbereitung und überhaupt um Wasser bereitstellen zu können wird Strom benötigt, und der kommt dann aus der Photovoltaik-Anlage. Die Meldung dass Millionen Menschen kein sauberes Trinkwasser haben, könne dann als Farce bezeichnet werden.

Es gibt noch mehr

Außer den Photovoltaikanlagen kann man Strom aus Wasser gewinnen. Dazu werden große Wasserkraftwerke benötigt. Die könnten vermehrt entlang der Flüsse entstehen, und auch hier gibt es in allen Ländern der Erde Möglichkeiten. Man hat ja die Kernkraftwerke auch in unmittelbarer Nähe zu den Flüssen gebaut, warum also als Ersatz jetzt nicht Wasserkraftwerke? Auch die Errichtung von Stauseen könnte durchaus in Erwägung gezogen werden. Noch bis vor etwa 100 Jahren hatten in manchen Gegenden Deutschlands die Bevölkerung ihre Mühlräder vor dem Haus. Die waren zwar in erster Linie gedacht um Getreide zu mahlen, aber sie produzierten auch Strom. Und zwar genau so viel, wie die Familie benötigt hat. Wobei man fairer Weise sagen muss, dass der Strombedarf vor hundert Jahren wesentlich geringer war als wie heute.
Aber auch Windmühlen oder die neueren Modelle der Windräder haben ihre Daseinsberechtigung. Für diese Anlagen ist es eine Standortfrage, und eine Frage der Effizienz. 2 oder 3 Windräder auf einem Berg, das sieht nicht schön aus, und wenn man den neuesten Forschungsergebnissen glauben darf, es bringt auch nichts. Hingegen am Meer oder an Flüssen, wo im Prinzip immer ein Wind weht, da sind sie gut aufgestellt

Bildquelle: © Rainer Sturm  / pixelio.de

Wo der Strom herkommt

Der Begriff > erneuerbare Energie < ist zurzeit in aller Munde. Verständlicherweise, denn die bisher genutzten Energielieferanten wird es, so wird es und wenigstens immer berichtet, nur noch für ein paar hundert Jahre geben. Jetzt könnte man natürlich sagen, was interessiert es mich. Aber das ist nun wirklich die falsche Einstellung. Klar, was sich in einem solch langen Zeitraum noch alles ereignen kann, ob es bis dahin überhaupt noch Menschen gibt, das können wir nicht beantworten. Aber wenn es so ist, dann müssen wir diesen Nachkommen eine ordentliche Erde übergeben. Eine Erde, die nicht von vielen atomaren Fehlschlägen verseucht wurde, und in der jeder mit den vorhandenen Ressourcen mit Bedacht umgegangen ist. Es geht nicht darum, dass wir in irgendeiner Form auf Strom verzichten sollen, aber der verantwortungsvolle Umgang ist gefragt. Ganz davon abgesehen, in unserer hochtechnisierten Welt, wäre ein Leben ohne Strom überhaupt nicht denkbar.

Strom wird überall benötigt

Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten einen Unfall oder Sie müssten sich einer großen Operation unterziehen, und dann gäbe es keinen Strom mehr. Diese Vorstellung gleicht einem Horrorscenario. Aber auch zu Hause in unsere kleinen eigenen Welt geht ohne Strom auch einiges nicht mehr. Wir sind vielen Sachen vom Strom abhängig. Ohne Strom wäre es in vielen Wohnungen im Winter kalt, denn nicht nur dass wir Heizöl benötigen, wir brauchen auch den Strom, der die Heizungspumpen antreibt. Wir benötigen Strom um unsere täglichen Mahlzeiten zubereiten zu können, und nicht zuletzt müssten wir ohne Strom immer kalt duschen. All das sind keine wirklich schönen Gedanken. Fazit, wenn wir uns also weiterhin den Luxus leisten wollen und können zu jeder Zeit und an fast jedem Ort Strom zur Verfügung zu haben, dann müssen wir uns in erster Linie auch Gedanken darum machen, wo wir den Strom in Zukunft hernehmen.

Bildquelle: © Markus Lorch  / pixelio.de

Der Strom der Zukunft

Wenn wir auch in Zukunft noch über ausreichend Strom verfügen wollen, müssen wir uns den erneuerbaren Energien zuwenden. Die Technik dazu ist schon seit vielen Jahren vorhanden, sie wird immer spezieller und besser, wir müssen sie nur dementsprechend einsetzten. Es reicht nun einmal leider nicht aus, dass wir AKWs schließen, um unsere Umwelt und letztlich auch uns vor Schäden zu bewahren, wir müssen auch über eine Alternative nachdenken. Das heißt, eigentlich müssen wir gar nicht mehr nachdenken, denn die Alternative sind bereits verfügbar. Es gibt Sonne, es gibt Wasser und es gibt Wind. Und genau daraus oder besser gesagt mit diesem können wir neue Energiequellen schaffen.

Das wird sich sicherlich nicht von einem zum anderen Tag realisieren lassen, aber wenn wir nicht damit anfangen, wird es gar nicht. Nun,so hart soll hier nicht geurteilt werden. Mittlerweile haben sich viel Menschen Gedanken gemacht, wie die einzelnen Energiequellen sinnvoll genutzt werden können. Es werden im Meer große Off-Shore-Windparks angelegt, die nutzten den Wind, der eigentlich immer da ist zur Gewinnung von Strom. Es gibt in anderen Gebieten riesige Sonnenkollektoren, oder große Flächen werden mit Photovoltaikanlagen überbaut. Entlang der Flüsse werden neue Wasserkraftwerke gebaut, und auch Stauseen tragen zur Energiegewinnung bei.

Warum der Strom aus Wind, Wasser und Sonne teurer ist

An jedem Standort wird also das Bestmögliche aus den Anlagen herausgeholt. Das ist ein sehr effizienter Einsatz, verwunderlich dabei ist nur, dass trotz der Gewinnung des Stromes aus diesen kostenlos von der Natur zur Verfügung gestellten Energiequellen der Strom immer teurer wird. Klar, die Technik schlägt zu Buche. Aber die wurde doch auch beim Atomstrom oder bei der Ölgewinnung gebraucht. Es lässt sich nur schwer nachvollziehen, dass etwas, was wir kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen einfach nur mit bereits vorhandenen Möglichkeiten verarbeitet werden kann am Ende teuer bezahlt sollen.

Bildquelle: © Wilhelmine Wulff  / pixelio.de