Kinder und Yoga

Kinder brauchen immer Bewegung und Übungen, so dass sie ein Gefühl für ihren Körper bekommen können. Yoga ist eine Entspannungstechnik, die schon seit einigen tausend Jahren ausgeübt wird. Schon damals war klar, dass durch Yoga nicht nur der Geist, sondern auch der Körper geschult werden kann. Yoga ist aber nicht nur für Erwachsene gedacht, denn auch Kinderyoga wird in den letzten Jahren immer öfter angeboten.

Kinderyoga

Kinder können oft mit den Übungen des Yogas viel besser umgehen als Erwachsene. Während Erwachsene immer auf genaue Anweisungen warten, versuchen sich Kinder oft selbst in den Übungen und finden so wieder zu sich und ihrem Körper. Da Kinder von Natur aus unbefangen und neugierig sind, eignen sich die Übungen aus dem Yoga besonders für Kinder. Da Kinder immer ihre Umwelt nachahmen, gibt es meist keine Probleme beim Kinderyoga. Es wird nicht lange nachgefragt, warum und wofür diese Übungen gerade sind – Kinder machen die unterschiedlichen Übungen einfach nach. Durch das Kinderyoga können Kinder mit ihrem Körper und ihrem Geist, in Einklang kommen. Sie lernen auf sanfte Weise, wo ihre Grenzen liegen und können durch die Übungen auch lernen, wie sie diese einfach umgehen können. Da Kinder nicht von Anfang an, die Übungen richtig beherrschen, sondern hier ein langer Prozess aus üben, versuchen und immer wiederholen entsteht, stärkt sich auch das Selbstbewusstsein. Durch regelmäßige Übungen können Kinder nicht nur vitaler werden, sonder auch die Abwehrkräfte steigen wieder an. Durch die gezielten Übungen kann die Muskulatur flexibler werden. Dadurch wird auch die Motorik beim Kinderyoga verbessert. Durch die Stärkung des Geistes, steigt nicht nur die Konzentration an, sondern auch Denkprozesse können leichter geordnet werden. Das Denken und Lernen geht den Kindern nun einfacher von der Hand. Nur ein paar Stunden in der Woche, kann den Kindern schon ein wenig helfen, dass sie dem Stress des Alltages ein wenig entkommen können.

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Kinder und die Sonne

Es rücken wieder die ersten sonnigen Tage ins Land. Kaum sind die Kinder noch zu halten, denn sie wollen nach den langen und kalten Wintermonaten, nun endlich ihre Freizeit wieder im Freien verbringen. Aber Kinderhaut ist sehr empfindlich, und jeder Sonnenbrand, der in der Kindheit erlebt wird, kann ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs im Alter darstellen.

Der richtige Kindersonnenschutz

Kinder sollten immer vor der Sonne geschützt werden. Auch wenn der Säugling nun im Kinderwagen liegt, ist immer auf den richtigen Kindersonnenschutz zu achten. Im ersten Jahr sollte die Haut noch nicht mit zu viel Sonnenschutz versehen werden, denn in dieser Zeit ist die Haut noch sehr empfindlich. Deswegen sollte gerade im ersten Lebensjahr darauf geachtet werden, dass das Kind immer im Schatten liegt. Pralle Sonne kann nicht nur zu einem Sonnenbrand führen, sondern das Kind kann auch sehr schnell einen Hitzeschlag erleiden. Nach dem ersten Lebensjahr sollte immer ein Kindersonnenschutz verwendet werden, der einen hohen Lichtschutzfaktor aufweist. Schon vor dem Spielen in der Sonne, muss der Kindersonnenschutz auf die Haut aufgetragen werden. Nur so besteht von Anfang an, ein Schutz für die empfindliche Kinderhaut. Wenn das Kind sich im Wasser aufhält, darf nicht vergessen werden, dass nach dem Plantschen wieder nachgeschmiert wird. Eltern können in diesem Fall auch auf wasserfeste Produkte setzen. Doch auch wenn wasserfeste Produkte angewendet werden, muss immer wieder der Schutz erneuert werden. Lieber einmal zu viel schmieren, bevor die Haut des Kindes einer Gefahr ausgesetzt wird. Hände und Gesicht dürfen beim Eincremen nicht vergessen werden. Besonders die Ohren und die Nasen sollten noch eingecremt werden, bevor sich das Kind ins Spiel vertieft. Wenn die Freizeit in den Bergen, oder im Süden verbracht wird, dann sollte der Lichtschutzfaktor noch ein wenig höher gewählt werden. Hier ist ein Lichtschutzfaktor von 25 bis 30 durchaus angeraten.

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Mit welchem Material sollte Kinder spielen?

Kinder sollen im Laufe ihrer Entwicklung, mit sehr unterschiedlichen Materialien in Kontakt kommen. So kann ihr Körper sich auf unterschiedliche Gegebenheiten einstellen. Gerade in den ersten Jahren, sollten Kinder nicht nur mit einem Material spielen, sondern hier sollte immer ein wenig gewechselt werden. Da jedes Material seinen Vor-, und seine Nachteile aufweist, obliegt es immer den Eltern, in welchem Maße sie ihren Kindern, welches Material anbieten.

Welche Materialien sollten Kinder schon in den frühen Jahren kennen lernen?

In den ersten Monaten stehen vor allem weiche Materialien im Fokus. Meist bestehen diese Materialien zu einem hohen Prozentsatz aus Kunststoff, oder kunststoffartigen Elementen. Deswegen sollte hier immer ein Augenmerk auf die Zusammensetzung gemacht werden. Produkte, die in Deutschland produziert wurden, unterliegen zwar einer strengen Kontrolle, aber es können sich auch immer wieder Artikel einschleichen, die aus dem fernen Osten stammen. Da in diesen Ländern die Richtlinien nicht so streng sind, können hier schon mal enorme Abweichungen auftreten. Holz ist zwar das Wahlmaterial von vielen Eltern, aber auch gilt es einige Dinge zu beachten. Holz ist zwar ein natürliches Material, aber es kommt dabei auch immer auf die Herstellung an. Auch Holz kann mit unterschiedlichen Materialien bearbeitet werden. Wenn diese chemischen Mitteln sich dann noch in den Fasern ablagern, dann kann es schon mal schädlich für den Nachwuchs sein, wenn das Spielzeug in den Mund genommen wird. Auch wenn es sich um Spielzeug aus Holz handelt, sollte immer auf die Herstellung geachtet werden. Ebenso wichtig, ist auch der Schutzlack. Da sich auch bei gehobeltem Holz, immer wieder Späne bilden können, kann es beim Spielen zu kleinen Verletzungen kommen. Deswegen sollte das Spielzeug aus Holz immer lackiert sein. Dabei ist aber auch wieder ein Augenmerk auf den verwendeten Lack zu richten, denn auch hier können sich schädliche Stoffe finden.

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